gleich zwei neue shields kommen für arduino raus. beide extrem interessant.
little bird brain ist ein wifi shield, das noch viel mehr kann als sich nur in ein wlan zu hängen. es unterstützt gleich mal alle gängigen protokolle und ist mit einem webserver (1,2 MB platz) und telnet login ausgestattet. damit kann man nun auch arduino online fähigkeiten beibringen ohne gleich einen ganzen rechner dranzuhängen. das shield kommt wohl mitte juni für den stolzen preis von $ 245 raus. infos & bestellen
adafruit wave shield bietet die möglichkeit unkomprimierte audio-files abzuspielen. damit ist es möglich samples und musik mittels arduino abzuspielen. das shield ist für moderate $ 22 zu haben. zusammenbauen muss man es selber. lautpsrecher und sd-card (davon werden die samples gelesen) kommen auch nicht mit im paket, aber für den preis ist das auch nicht zu erwarten. infos & bestellen
zach smith von nyc resistor hat ein arduino-shield zusammengebaut, das eine menge standard in- und outputs zusammenfasst (schiebe-potis, 7-strich display, leds, piezo-lautsprecher usw.). gedacht ist das ganze zum erlernen von arduino.
gleichzeitig finde ich es ganz interessant um mal schnell nen code zu testen oder ähnliches. der ganze spass ist opensource (inkl. eagle file).
was processing für bildschirmkram ist, ist arduino für physical interaction projekte.
arduino besteht aus zwei komponenten: dem microcontroller und der zugehörigen software/ide. genauso wie processing ist auch arduino opensource. und das nicht nur die software sondern auch die hardware.
mit dem microcontroller kann man verschiedene sensoren auswerten und gleich wieder an andere elektronische komponenten ausgeben. dazu stehen mehrere digitale und (fake)analoge ein/ausgänge zur verfügung.
das besondere an arduino ist, dass man sich nicht wie üblicherweise bei microcontrollerprogrammierung mit c-code rumschlagen muss, sondern (sehr ähnlich der processing-sprache) eine art java-code hat. die sprache ist wirklich sehr sehr einfach, bietet daher natürlich auch nur die nötigsten funktionen aber das reicht meistens aus. das problem bei der implentierung ist, dass der compiler, der den arduino code für den microcontroller übersetzt frisst fast alles, womit das debuggen sehr wenig spass macht.
um mit arduino wirklich sinnvolle sachen machen zu können sollte man sich ein basiswissen zu elektronik anlesen. einen guten einstieg dazu bietet dieses pdf.