Archiv für die Kategorie 'processing'

processing auf dem iphone

ich bin mir nicht ganz sicher, ob obiges video von mattias ljungström stammt, aber an der fh potsdam entsteht im game design kurs derzeit genau das gleiche.

man nehme processing.js, spidermonkey, das iphone sdk und natürlich eine gehörige portion hirn und schon hat man processing auf dem iphone.

ich hoffe mattias veröffentlicht den code sobald das einigermaßen stabil läuft.

proccesing in javascript

john resig hat processing nach javascript portiert. damit ist es möglich processing code im browser laufen zu lassen. einige funktionen sind aber nur in firefox 3 und webkit nightly verfügbar. john hat dazu einen blogartikel verfasst und hat sich hier sogar die arbeit gemacht, die basic demos von processing zu übernehmen.

literaturdöner in processing

literaturdöner

jvm/neckar hat für reclam eine komplett in processing realisierte webseite erstellt. auf der webseite werden in “döner-form” zitate bekannter autoren dargestellt, diese kann man als user sammeln und auch seinen eigenen döner zusammenstellen. die idee ist soweit ganz nett, der nutzen erschliesst sich mir noch nicht ganz. eine nette spielerei ist es allemal.

was aber viel interessanter ist, die webseite ist komplett in processing erstellt. es ist die erste webseite, die mir bekannt ist, die processing wirklich als informationsträger nutzt. ich werde oft gefragt, ob man denn processing auch für webdesign nutzen kann, bislang war meine antwort eigentlich immer, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist und wohl flash die bessere wahl ist. und nach wie vor bin ich dieser meinung. processing verschwendet mit der virtuellen maschine viel zu viel systemressourcen und barrierefrei zu entwicklen ist noch unmöglicher als mit flash.

trotzdem interessant, dass eine große deutsche agentur mit einer relativ neuen technologie eine kommerzielle arbeit realisiert.

raster growth

raster growth

und weil es so schön ist: hier ist die doku zu meinem semesterprojekt für den processing-kurs online. die videos brauchen ne zeit um zu laden und hinter den grünen “p-symbolen” versteckt sich das applet inkl. quellcode. viel spass damit!

processing

processing ist eine programmiersprache inkl. der entsprechenden entwicklungsumgebung. entwickelt wurde es von ben fry und casey reas am MIT. die sprache sehr leicht zu erlernen ist, das tool kostenlos und auch noch gleich opensource. daher erfreut es sich wohl bei künstlern, designern und allen die irgendwo dazwischen arbeiten, immer größerer beliebtheit.

vergangenes semester hatte ich selbst dazu einen kurs, daher auch eine kurze vorstellung des tools.

die sprache basiert auf java, daher muss man nicht mit dem processing editor arbeiten, sondern kann auch in jeder anderen java-ide processing sketches erstellen. interessant an dem tool ist, dass man wirklich sehr schnell zu ergebnissen kommt. viele grafische grundfunktionen (shapes zeichnen, zeit-basierte programmierung usw.) sind vorgegeben und damit einfach anzuwenden. gerade für mich als flash-anwender war somit der einstieg in processing extrem einfach.

ein weiterer interessanter aspekt an processing ist, dass es für viele typische anwendungsgebiete (kameratracking, sound-analyse, -generierung, -manipulation, XML uvm.) fertige libraries[1] gibt.

hört sich ja soweit wirklich gut und spannend an. aber dennoch hab ich einige kritikpunkte:
das für mich größte problem ist, dass processing noch sehr beta ist. also man findet alle paar meter bugs und bei mir sind kernel panics beim ausführen des codes auch keine seltenheit. das gleiche gilt auch für libraries. viele der libraries sind nicht wirklich ausgereift und zudem oft relativ schlecht dokumentiert.

trotz der kritik finde ich processing interessant und für bestimmte anwendungen unschlagbar.

offizielle processing seite